Joss

Kleines GoSee bei dem schönen Wetter mit Joss von M4 Models!

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Alte Liebe

Letzte Woche beim Night Walk In im Tattoostudio „Alte Liebe“ in der Schanze in Hamburg. Faszinierend und verrückt in diese Welt einzutauchen und zu verstehen, das es scheinbar entspannend sein kann sich eine Nadel tausende Male unter die Haut jagen zu lassen. Walk In bedeutet übrigends, dass man in dieser Nacht ohne Termin einfach in den Laden kommen konnte, sich ein Motiv aussucht und dann selbiges unmittelbar gestochen bekam. Zwei Jungs, die an dem Abend da waren, haben erst über Facebook mittags von der Aktion gelesen und sind dann spontan vorbeigekommen um sich stechen zu lassen. In den nächsten Wochen wird sich hierzu noch ein Video gesellen, welches Ich vor Ort gedreht habe, das sich aber aktuell noch im Schnitt befindet. Also viel Spass mit den Bildern…

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Oh Captain, my Captain

Heute war Ich zu Gast auf dem 1908 erbauten Dampfschiff Schaarhörn. Damals ein unwahrscheinlich kostspieliges Projekt, man könnte sagen die „Elbphilharmonie“ der damaligen Zeit. Gedacht als Prunkprojekt der Hamburger Regierung, wurde es schlussendlich getarnt als Vermessungsschiff fertig gestellt. Doch schon an den mit Messing verzierten Fenstern lies sich erkennen, das dies kein Arbeitsschiff war. Das Herz des Schiffes ist ein mit 13 Stühlen ausgestatteter Konferrenzraum, ein Platz für die Regierungsmitglieder und den Bürgermeister. Als Decke diente eine reich verzierte Glaskonstruktion, da die Oberen der Stadt nicht durch Holz und Stahl von Ihrem Herren getrennt sein wollten. Die Wände waren mit Schnitzereien im Jugendstil verziert. So schipperte die Schaarhörn einige Zeit durch die Elbe, bis Sie auf Druck des Senats nach Cuxhafen verlegt wurde, wo Sie über die Weltkriege Zuflucht bzw. Ihren Heimathafen fand. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schaarhörn von einem englischen Kaufmann gekauft, welcher Sie mit Ach und Krach über die Nordsee nach England brachte. Die Spur verlor sich und viele Jahre später fand ein Fachmann das Schiff in einem schottischen Hafen, völlig ausgeschlachtet und heruntergekommen. Er lies die Schaarhörn abschleppen und zurück nach Hamburg verschiffen, wo Sie unterstützt durch die freiwillige Arbeit und Spenden wieder in den Originalzustand versetzt wurde. Heute dient Sie als Museumsschiff, welches gelegentlich noch auf der Elbe zu sehen ist. Vielen Dank auch an den Kapitän für das schöne Portrait.

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