Plaza de Paloquemao

Today I took a stroll at the market „Plaza de Paloquemao“ in Bogota/Colombia. It was very exciting for me as a person who always reaches out for interesting situations to see how markets work at other places of this world. A lot of people and a lot of food, veggies to meat, fish to fruits. This was just the first time I got out with my new camera the Fuji X-Pro 1 and I have to say I am very happy to have found a tool that makes me nearly invisible in the crowd of customers wandering arroung in the small ways at these market halls. Stay tuned for more interesting stories from the streets of colombia.

 

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Oh Captain, my Captain

Heute war Ich zu Gast auf dem 1908 erbauten Dampfschiff Schaarhörn. Damals ein unwahrscheinlich kostspieliges Projekt, man könnte sagen die „Elbphilharmonie“ der damaligen Zeit. Gedacht als Prunkprojekt der Hamburger Regierung, wurde es schlussendlich getarnt als Vermessungsschiff fertig gestellt. Doch schon an den mit Messing verzierten Fenstern lies sich erkennen, das dies kein Arbeitsschiff war. Das Herz des Schiffes ist ein mit 13 Stühlen ausgestatteter Konferrenzraum, ein Platz für die Regierungsmitglieder und den Bürgermeister. Als Decke diente eine reich verzierte Glaskonstruktion, da die Oberen der Stadt nicht durch Holz und Stahl von Ihrem Herren getrennt sein wollten. Die Wände waren mit Schnitzereien im Jugendstil verziert. So schipperte die Schaarhörn einige Zeit durch die Elbe, bis Sie auf Druck des Senats nach Cuxhafen verlegt wurde, wo Sie über die Weltkriege Zuflucht bzw. Ihren Heimathafen fand. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schaarhörn von einem englischen Kaufmann gekauft, welcher Sie mit Ach und Krach über die Nordsee nach England brachte. Die Spur verlor sich und viele Jahre später fand ein Fachmann das Schiff in einem schottischen Hafen, völlig ausgeschlachtet und heruntergekommen. Er lies die Schaarhörn abschleppen und zurück nach Hamburg verschiffen, wo Sie unterstützt durch die freiwillige Arbeit und Spenden wieder in den Originalzustand versetzt wurde. Heute dient Sie als Museumsschiff, welches gelegentlich noch auf der Elbe zu sehen ist. Vielen Dank auch an den Kapitän für das schöne Portrait.

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Colombia La Tierra Querida | Excerpt from Selection I (2010) Desert Islands

Eine kleine Gruppe Inseln vor der Nordküste Kolumbiens. Die Menschen, die auf diesen Inseln leben kämpfen immer mit der Angst bei längeren Dürrezeiten kein Trinkwasser zu haben. Einzige Quelle ist der Regen, welcher sehr sporade fällt und dann ein Versorgungsschiff, welchesallerdings sehr selten kommt und auch nicht in der Lage ist die vielen kleinen verstreuten Inseln zu versorgen. Es mutet an wie ein Paradies noch unberührt und ursprünglich nur vereinzelt durch kleinere Hotelanlagen unterbrochene Welt, jedoch sind es gerade diese Hotels, welche den Menschen, welche einst auf den bewaldeten mit Palmen überwucherten Inseln lebten, von eben diesen vertrieben haben. Jetzt tummeln sich wie in diesen Bildern zu sehen ca. 1000 Menschen auf einem kleinen Eiland direkt benachbart von einer weit größeren Insel, welche allerdings durch eine abgezäunte Hotelanlage für die Einheimischen keine Zuflucht mehr bietet.

Diese kleine Serie ist ein Auszug aus einem Langzeitprojekt, welches sich mit den verschiedenen Facetten des Landes Kolumbien beschäftigt. Mittlerweile habe Ich einige Reisen in dieses Land gemacht und ein großes Portfolio an interessanten Geschichten gesammelt.

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